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Ordination Flavia Hüberli am 15. November 2015

 

 

von links nach rechts: Remo Kleiner, Monika Fuchs, Flavia Hüberli, Mathias Hüberli, Kirchenratspräsident Pfr. Wilfried Bührer

 

Berufen zum kirchlichen Dienst

 

Vier Diakoninnen und Diakone wurden am Sonntag, 15. November 2015, in der evangelischen Kirche in Neukirch-Egnach ordiniert. Im Ordinationsgelübde brachten sie zum Ausdruck, dass sie ihre soziale Tätigkeit als kirchlichen Dienst verstehen.

Auch viele junge Menschen sind zur Ordination in die Kirche Neukirch gekommen und haben den feierlichen Gottesdienst mitgestaltet. Flavia und Matthias Hüberli-Christen aus Schönenberg an der Thur, Monika Fuchs aus Altishausen und Remo Kleiner aus Berg stellten sich im Interview gegenseitig vor. Alle vier wirken im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit.

Aus Liebe zu Gott und den Menschen

Für Flavia Hüberli-Christen sind Beziehung und Freundschaft ein Schlüssel, der die Tür zum Finden der eigenen Begabung öffnet. In diesem Sinn möchte sie Jugendliche in den beiden Kirchgemeinden Neukirch an der Thur und Schönholzerswilen ermutigen und seelsorgerlich begleiten. Ihr Ehemann Matthias fand über Sinnfragen in einer Lebenskrise zum Glauben und ist bereit auf Jesu Baustelle mitzuarbeiten. Sein Wirkungsfeld ist die Jugendarbeit in der Kirchgemeinde Neukirch-Egnach. Monika Fuchs bezieht ihre Kraft im Gebet beim Joggen. Potential, Jugendliche auf ihrem Lebens- und Glaubensweg weg zu stärken, hat sie in den verschiedensten Formen von Kleingruppenarbeit in der Kirchgemeinde Amriswil-Sommeri ausgemacht. Gemäss dem  Leitspruch "aus Liebe zu Gott und den Menschen" seiner Wohn- und Wirkungsgemeinde Berg, wünscht sich Remo Kleiner, dass Menschen immer mehr von Gott erfahren. So wie ihn Menschen seiner Kirchgemeinde vor über 20 Jahren begleitet haben, möchte auch er jungen Menschen helfen, ihren eigenen Weg zu finden.

Innere und äussere Berufung

Die Berufung des Petrus durch Christus vor Augen, sprach Kirchenratspräsident Pfarrer Wilfried Bührer von innerer und äusserer Berufung. Die subjektive Bereitschaft und das schrittweise Heranreifen und Hineinwachsen in die verantwortungsvolle Aufgabe der diakonischen Gemeindearbeit sei die innere Berufung, der die vier ausgebildeten Diakoninnen und Diakone gefolgt sind. Mit der Ordination setzt die evangelische Landeskirche Thurgau ein objektives, äusseres Zeichen. Sie anerkennt die Berufung und ermächtigt die Ordinandinnen und Ordinanden im kirchlichen Dienst zu wirken. Um sie dafür zu stärken, wurden sie vom Kirchenratspräsidenten und einer Vertrauensperson mit Handauflegen gesegnet und im Gebet von der Gottesdienstgemeinde getragen.

Die Dankstellenband von Neukirch an der Thur begleitete den Gottesdienst musikalisch. Nach dem Festgottesdienst lud die Evangelische Kirchgemeinde Egnach alle zu einem Apéro ein.

 

Brunhilde Bergmann